Macklemore rockt im Zenith

“We life in scary times today, you know there is a man named Donald Trump, president of the United States. [audience is booing] Yeah, I don’t like him too!

The thing about Donald Trump is, he is using human beings against one another to divide us by our differences, using fear and hatred to separate the very core of what makes us human, that ties us together – he is trying to distance that.

And I just want to say that

regardless of the color of your skin,

regardless of your sexual orientation,

regardless of the bathroom that you choose to use,

regardless of what your passport says that you are from or your document says that you are born,

you are welcome here tonight at this show and all shows in the future!

We celebrate our differences, we are not scared of them, diversity is what makes this world beautiful and at the end of the day no amount of fear and no amount of hate can ever overpower love! This song right here is called Same Love…”

Ben Haggerty (Macklemore) – 2018 [preamble shortened]

Diese gänsehauterregende Einleitung, ja fast schon Predigt, bejubelten die 6000 Fans, die teilweise schon Stunden vor dem Konzert warteten, um „ihrem“ Macklemore am Donnerstag Abend in der Kulturhalle Zenith nahe zu kommen. Doch bevor sie ihr Idol singen hören durften, konnten sie durch den Support von Beëbä, der einen bunten Mix von Nirwana bis Swedish House Mafia auflegte, und DaveB in Stimmung kommen.

Nach einem grandiosen Start mit dem Song „Ain’t gonna die tonight“, bei dem Macklemore Unterstützung von Eric Nally (der verrückte Mann mit dem Schnauzer) hatte, erzählte er dem Münchner Publikum ein paar Anekdoten: Da er Deutschland so mag, hat er nämlich extra einen freien Tag ohne Auftritt in München eingelegt. Diesen nutzte er, um mit einem Roller die Stadt etwas zu erkunden und zu genießen. Außerdem erzählte er, dass er eigentlich, wenn er auf Tour ist, immer seine kleine Tochter dabei hat. Leider musste sie dieses Mal zuhause bleiben, um auf ihre kleine Schwester, die vor wenigen Wochen geboren wurde, aufzupassen. Bei einem facetime-Anruf am Vorabend sei seine Tochter ziemlich stinkig gewesen, als sie erfuhr, dass ihr Papa in München ist – ohne sie. Als Entschädigung solle er ihr etwas mitnehmen und als er fragte, was sie sich denn wünsche, kam eine klare Antwort: Schnitzel. Spätestens jetzt hat er alle Mädchenherzen im Publikum vollkommen für sich gewonnen und auch die männlichen Fans genossen den Mix aus neuen Songs des GEMINI Albums und den Klassikern, die noch mit Ryan Lewis zusammen aufgenommen wurden.

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