Das Frankfurt Desaster geht weiter… – FC Bayern München Basketball

Alex KING beim Einlaufen

Nach der Auswärtsniederlage des FC Bayern München Basketball letzten Mittwoch in Frankfurt stand das dritte Play-off Spiel wieder zu Hause im Audi Dome an.

 

Die erste Halbzeit

Trotz der schlechten Wurfausbeute beider Teams war das Spiel von Anfang an hitzig und man konnte allen Spielern den Willen zu gewinnen ansehen. Durch viele Fouls hatten beide Teams die Chance leicht verdiente Punkte von der Freiwurflinie zu ergattern. Doch dies wollte bei den Münchnern absolut nicht funktionieren und sie verschenkten so fünf Punkte im ersten Viertel. Was im Angriff nicht klappte, lief in der Abwehr umso besser. Mit einem Punkt Vorsprung ging es mit dem Spielstand 13:12 zur Pause an die Bank.

Gerade nach der ersten Viertelpause stand eine selbstbewusste und starke Mannschaft auf dem Feld, die in der Abwehr kaum Gegenwürfe zuließen. Kurz mussten die Münchner den einen Ausgleich hinnehmen, doch dann kam auch der Angriff richtig ins Rollen. Einige Dreier von Cunningham und Hobbs landeten im Korb und der Vorsprung konnte auf eine 39:25 Führung ausgebaut werden.

Die zweite Halbzeit

Der Start ins dritte Viertel lief so gut wie vor der Halbzeit, bis ein Ruck durch die Frankfurter Mannschaft ging und fast jeder Wurf auch zu einem Treffer wurde. Plötzlich waren es die Münchner, die verunsichert waren. Einfache Fehler wie Ballverluste wurden gnadenlos von den Frankfurtern ausgenutzt und verwertet. Wieder war es ein ausgeglichenes Spiel und nur mit sehr viel Mühe konnte mit einer 61:57 Führung in die letzte Pause gegangen werden.

Immer wieder gelang den Frankfurtern nun der Ausgleich. Und auch mit der Unterstützung von Devin Bookers Bruder Trevor, der nach seiner NBA Saison mit der Familie in Deutschland vorbeigeschaut hat, wurde es nicht mehr besser. Kurz vor Schluss lagen die Münchner durch einen Dreier der Frankfurter mit einem Punkt zurück und mussten sogar noch einmal zwei Freiwurftreffer hinnehmen. Unglaublich, wie die Frankfurter sich motivierten, auf der Bank jeden Wurf bejubelten und die Spieler auf dem Feld somit besser unterstützten als alle Münchner Fans zusammen. Da weder der letzte Drei-Punkte-Wurf, noch der letzte Wurf aus der Zone im Korb landeten verliert die Mannschaft 83:86.

Die erste Play-off-Runde

Somit ist eines klar: In Frankfurt am Dienstag muss ein Sieg her, damit es noch ein Spiel fünf im Audi Dome gibt, das dann über den Einzug in die nächste Play-off Runde entscheidet. Bei einer Niederlage wäre die Best-of-five-Serie entschieden und die Münchner wären nach eine grandiosen Saison ausgeschieden.

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