Cro rappt auf seiner „stay tru. Tour“ in der Olympiahalle.

Ein bunt gemischter Zuschauerhaufen von kreischenden Teenagern bis hin zu einigen Eltern, die wohl als Begleitung mit mussten, traf sich am Freitagabend in der Olympiahalle zum Konzert von Cro.

Nachdem einige seiner „Chimperator-Fam“ die Masse etwas aufgeheizt hatten, wollte auch der Mann mit der Maske kurz nach acht auf die Bühne. Gleich nach dem ersten Song betonte Cro, dass er München besonders mag, da ein großer Teil seiner Familie von hier komme und München eine großartige Stadt sei.

An der Lautstärke des Publikums ließ sich gut erkennen, dass viele der Fans die neuen Lieder seines 2017 erschienenen Albums „Tru“ nicht so gut kannten wie seine Klassiker. So richtig Stimmung kam eher bei den alten Liedern wie „Hi Kids“ oder „Easy“ auf. Der Auftritt an sich wirkte vielleicht etwas zäh, was vielleicht daran lag, dass Cro die meiste Zeit ziemlich alleine – teils etwas verloren – auf der Bühne auf und ab lief. Die Musiker wurden leider sehr im Hintergrund gehalten. Mit der großen Eisbärenmaske, die als Eisberg-Kulisse auf der Bühne ein echter Hingucker war, hatte Cro auch mehr als genug Platz, sich zu bewegen. Für die Fans der ersten Reihe war natürlich der Steg ein Highlight, da sie ihrem Idol so ganz nah kommen konnten. Hinter der großen Maske bot die Bühne einen großen LED-Screen auf dem mal Cro, mal Animationen und manchmal Filmausschnitte, wie zum Beispiel Teile von Forrest Gump, gezeigt wurden.

Alles in allem war es vielleicht nicht seine allerbeste Konzert-Performance, dennoch feierten die Fans ihren Stuttgarter Maskenmann.

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