Glasperlenspiel in Minga!

Nach dem Support von Kuult betritt das Duo Glasperlenspiel samt Band die Bühne der Muffathalle.

Sängerin Carolin nimmt erst einmal eine kleine Sprachstunde beim Publikum, da sie beim letzten Auftritt in München anscheinend Kritik für ihre Aussprache bayerischer Wörter erntete. Miiinga, Minnga, Mingaa, … wenige Versuche später war auch der letzte Zuschauer mit der Aussprache zufrieden und alle starteten mit einem Lächeln ins erste Lied „Schatten und Licht“. Auch auf dem aktuellen Album „Licht und Schatten“ startet sie damit und führt mit „Willkommen zurück“ fort. Alles in allem spielte das Duo einen gesunden Mix aus neuen und alten Songs, wobei das wohl bekannteste Lied „Geiles Leben“ das Publikum erst in der Zugabe beglückte.

Bei diesem Konzert waren wirklich fast alle Altersgruppen vertreten und gleichermaßen begeistert. So entdeckte man in den ersten Reihen schon mal den ein oder anderen Papa, der zusammen mit seiner elfjährigen Tochter tanzte. Wie mittlerweile bei jedem Konzert streckten viele natürlich wieder Handys in die Höhe um das Bühnengeschehen festzuhalten. Diesen Spieß drehte Carolin einfach mal um, indem sie mit einer Kamera das Publikum filmte und auf dem großen LED-Screen übertrug. Dank der guten Zoom-Eigenschaften ihrer Kamera konnte sie sogar in den letzten Reihen den Fans ein wenig Ruhm geben. Mächtig Spaß hatten alle bei der Kisscam, die man ja aus amerikanischen Basketballarenen kennt.

Überrascht war Carolin, bei der Vorstellung der Bandkollegen, als sie erwähnte, dass der Schlagzeuger Gummibärchen über alles liebt und quasi zeitgleich ein Päckchen auf die Bühne flog – da war wohl jemand vorbereitet.

Zur gelungenen Bühnenshow trugen auch die Konfetti-, Luftschlangen- und CO2-Kanonen bei, die mehrfach eingesetzt wurden. Damit Carolin nicht nur aus der Ferne beobachtet werden konnte, lief sie während eines Songs sogar, in Begleitung ihres Bodyguards, durchs Publikum. Dies ließ vor allem bei den kleinen Mädchen die Herzen etwas schneller schlagen, ihrem Idol mal in die Hand einzuschlagen und hautnah dran zu sein.

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