Eine Woche Nachhaltigkeit

Vom 17. bis zum 24. November hat die Europäische Woche der Abfallvermeidung stattgefunden. Dieses Jahr unter dem Motto „Bewusst konsumieren & richtig entsorgen“. Anknüpfend daran möchten wir nun gerne auf Join unsere eigene Woche rund um das Thema Nachhaltigkeit starten. So viel sei verraten: Es gibt ein spannendes Interview zu diesem Thema, wir klären Begriffe, stellen euch Initiativen und nachhaltige Unternehmen vor, die sich für eine nachhaltigere Welt einsetzen, empfehlen euch Blogs oder Websites, bei denen ihr euch Inspiration holen könnt und den ein oder anderen Buch-Tipp wird es auch geben.

Was ist eigentlich der Earth Overshoot Day?

Erstmal kurz: Was heißt „Nachhaltigkeit“ denn eigentlich genau? Der Duden definiert es folgendermaßen: (in der Ökologie) Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig bereitgestellt werden kann.
Das heißt, wir sollten auf der Erde in einem Jahr nur so viele Ressourcen verbrauchen, wie sich seitens der Natur auch wieder regenerieren können. Der Tag, an dem dieser Punkt erreicht ist und wir Menschen über die vorhandenen Ressourcen „hinaus leben“, wird als „Earth Overshoot-Day“ bezeichnet. Dieses Jahr war dieser bereits am 2. August erreicht. Hochgerechnet bedeutet das, dass wir 1,7 Mal so viel verbrauchen, wie wir eigentlich zur Verfügung haben. In Deutschland sind wir laut der offiziellen Website zum Earth Overshoot Day bereits am 2. Mai an diesem Punkt angekommen.
Mit dem Hashtag #MoveTheDate soll auf etwas aufmerksam gemacht werden: Wenn wir es ab jetzt schaffen würden, den Earth Overshoot Day um 4,5 Tage zu verschieben, könnten wir im Jahr 2050 wieder so weit sein, dass wir nachhaltig leben, weil Ressourcenabbau und Regeneration wieder gleich wären.
Was kann man tun, um #MoveTheDate tatkräftig zu unterstützen und seinen eigenen Teil zu einem erfolgreichen Earth Overshoot Day 2050 beizutragen? Das können Dinge sein, wie beispielsweise beim Reisen mehr auf den Aspekt der Ökologie zu legen, in dem man sich zum Beispiel fragt, ob man das Urlaubsziel auch mit der Bahn erreichen könnte? Gibt es vielleicht einen Nachtzug o. Ä., um entspannt und umweltfreundlich zu reisen? Man kann sich im Urlaubsort selbst nach ökologischen Alternativen zu den klassischen Touristenaktivitäten, aber auch zu Restaurants und Cafés informieren.
Und auch beim Thema Mode kann man seinen ökologischen Fußabdruck minimieren: Man kann weniger kaufen, dafür aber schauen, dass am Besten alle Teile zusammenpassen und man somit trotzdem eine große Variationsmöglichkeit hat. Oder man verabredet sich mit FreundInnen für den nächsten Flohmarkt oder zu einer Kleidertauschparty. Das sind günstige und vor allem wirklich umweltfreundliche Alternativen zum Immer-Alles-Neu-Kaufen. (In München gibt es Kleidertauschpartys zum Beispiel von Green City e.V.)

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